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Müssen Raiffeisen-Vorstände
und Aufsichtsräte nun doch
noch als Zeugen vor Gericht?
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Prozeß gegen Ex-Roco-GF Peter Maegdefrau:
Weiter geht's am morgigen Freitag!
Das Verhandlungsprotokoll des letzten, vieles entscheidenen
Verhandlungstages, finden Sie als vollständiges Dokument im
angefügten ANHANG "Verhandlungsprotokoll" (219 KB).
Es könnte eng werden für die Salzburger Staatsanwaltschaft und
den auf deren Klage hoffenden Salzbuger Raiffeisenverband, den
eigentlichen Eigentümer der Modelleisenbahn Holding GmbH mit
Roco und Fleischmann und einigen "Schachtelfirmen" in Österreich,
Deutschland und der Schweiz.
Kurz: Der Kanton Zug ist wohl bald am Zug...
Nach FERPRESS inzwischen vorliegenden Unterlagen hat
Peter Maegdefrau in rechtsstaatlich einwandfreien Verfahren alle
Chancen, von dem sich mehr und mehr in Nichts aufgelösten "Krida-
Vorwurf" (auch "betrügerischer Bankrott" genannt) freigesprochen
zu werden und gleichzeitig an einen zweistelligen Schadenersatz
denken zu lassen. Einige neue Beweise gegen "Raiffeisen"
So liegt FERPRESS eine eidesstattliche Versicherung zur
Vorlage bei Gericht vor, die nur so ausgelegt werden kann, daß
ein hoher Raiffeisen-Funktionär schon immer Interesse an einer
Übernahme von ROCO hatte und im Zusammenhang mit anderen
schriftlichen Dokumenten nur ein Schluß gezogen werden dürfte,
der von einem damit befaßten Professor einer deutschen
Universität so formuliert wurde:
"Peter Maegdefrau wurde durch Raiffeisen aus purem
Eigeninteresse in den Konkurs geschickt, um Roco selbst
verwerten zu können."
FERPRESS liegt eine Eidesstattliche Versicherung
zur Vorlage bei Gericht vor, aus der sich entnehmen läßt,
daß Franz Romeder, einflußreicher Vertreter des Salzburger
Raiffeisenverbandes mit Büro eben dort, vorhatte, zusammen
mit der Raiffeisenbank ROCO "frühzeitig" zu übernehmen.
Zitat aus der Eidesstattlichen Versicherung:
"Herr Franz Romeder hat mich dann gefragt, ob ich
Interesse hätte dort mit einer Beteiligung dabei zu sein."
Erst später gelang dann dieses Ziel, nachdem man dafür
gesorgt hatte, daß Eigentümer Peter Maegdefrau Insolvemz
anmelden mußte. Daß dies gezielt geplant war von
Raiffeisen ergibt sich aus einem weiteren Papier,
einem E-Mail vom 6. Juli 2005, aus dem FERPRESS
voerst die ersten Zeilen zitiert:
"Auf Grund der gestern vom Vorstand der RVS auf der
Basis der aktuellen Dokumenationslage und einer
aus drücklichen Empfehlung der Beiratsmitglieder
Romeder und Woltron getroffenen Entscheidung für ..."
Aus dieser E-Mail ist zu entnehmen, daß die Insolvenz
von ROCO durch Raiffeisen geplant war, obwohl eine
solche vermeidbar war. Man mußte sich allerdings
"beeilen", da die englische Vertretung einer weltweit
tätigen Modellbahnfirma an den entscheidenden Tagen
bereits in Salzburg war, um mit Maegdefrau über den
Einstieg bei ROCO Vereinbarungen zu treffen.
Auch dafür liegen FERPRESS Dokument vor.
Was am morgigen Termin um 9 Uhr in Salzburg geschieht,
ob es schon eine Entscheidung gibt oder ein weiterer
Termin festgesetzt wird? Wir werden darüber berichten.
Anzeige:
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An das Landesgericht Salzburg
Rudolfsplatz 2
5020 Salzburg Salzburg, 22.
Februar 2010 0158/09 - HM/B GZ: 35 HV 153 / 07 y
Strafsache gegen Peter Maegdefrau , ( ..... )
wegen: §§ 156 u.a. StGB (Anm.: Österreichische §§)
BEWEISANTRAG UND URKUNDENVORLAGE
Wie mir nun auf Grund einer e-mail vom 6.7.2005 von
DI Dr. Klaus Woltron, dem vom Raiffeisenverband
Salzburg eingesetzten Vorsitzenden des ROCO-Beirates,
an die übrigen Beiratsmitglieder bekannt geworden ist,
hat der Vorstand des Raiffeisenverbandes Salzburg
„auf der Basis der aktuellen Dokumentationslage“
beschlossen, ROCO in den Konkurs zu schicken.
Ich lege diese e-mail hiermit als Beilage (.....) vor
und beantrage zum Beweis dafür, dass mir vom
Raiffeisenverband Salzburg wesentliche Informationen,
die für mich als Geschäftsführer von Bedeutung gewesen
wären, und die – hätte ich davon Kenntnis gehabt –
die Zahlungsunfähigkeit verhindert hätten, vorent-
halten wurden, die Einvernahme folgender Zeugen:
Die damaligen Vorstandsmitglieder des Raiffeisen-
verbandes Salzburg, nämlich Sebastian Schönbuchner
(Vorsitzender), Johann Fenninger (stellvertretender
Vorsitzender), Albin Behrendt, Thomas Winter,
Anton Ronacher, Alois Lüftenegger, Richard Hacksteiner,
Wolfgang Mühllauer
sowie die damaligen Aufsichtsratsmitglieder,
nämlich Thomas Dum (Vorsitzender), Alois Obermoser
(stellvertretender Vorsitzender), Peter Burgschwaiger,
Johann Riedl, Blasius Reschreiter, sämtliche Zeugen