Best Service currently:
Revell
Minichamps
IBG/Hobby Boss
Delius-Klasing Publishers
Cleveland Diecasts
NOCH
Wiking
TASCA
No service at all or very poor
service currently:
Dragon
Schuco
Carson/Dickie-Tamiya
Hasegawa
Zvezda
Mini Art
Tamiya
Cars&Co
This ranking shows activity
of companies in supplying
new items information and
review samples.
For contact to us please
use right column on this side.
Europe´s Independent Model News
To see newest items of 3159 manufacturers (!!!), reviews,
Bestpricemodel ...Ihr Spezialist für Trumpeter und exotische Modelle rund um den Globus..
Passau, den 4.2.10
Manchmal glaubt man, man könnte in den "Ungereimtheiten" der Modellbahnwelt
nichts mehr finden, was einen überrascht, aber die Chefs der großen Hersteller sind immer für eine Verrücktheit gut. Nachdem sich erst vor kurzen Roco/Fleischmann Chef Leopold Heher mit "haarsträubenden Rechenkünsten" lächerlich gemacht hatte, will ihm scheinbar Märklin-Geschäftsführer Kurt Seitzinger (praktisch das ausführende Organ des Insolvenzverwalter
Pluta) in nichts nachstehen und beantragte allen Ernstes beim Betriebsrat, der fristlosen Kündigung des Betriebsratsratschefs Dieter Weißhaar zu zustimmen, was dieser natürlich geschlossen ablehnte. Ja, liebe Chefs. macht nur weiter so! Blendende Werbung für die Modellbahn auf der größten Spielwarenmesse der Welt und grandiose Motivation für die verbliebenen Mitarbeiter.
Es ist wie verhext. Schon wieder gibts pünktlich zum Beginn der Spielwarenmesse schlechte Nachrichten über Märklin. Vor einem Jahr überschattete der Insolvenzenzantrag des hochverschuldeten Göppinger Traditionsunternehmens die Vorstellung der Neuheiten in Nürnberg. Dieses Mal ist es der mit harten Bandagen geführte Zwist zwischen Chefetage und Betriebsrat.
Märklin-Geschäftsführer Kurt Seitzinger will offenbar allen Ernstes seinem Betriebsratschef Dieter Weißhaar fristlos kündigen, als ob die Firma nicht schon genug Probleme am Hals hätte. Mal ganz abgesehen davon, dass so ein Schritt die rund 500 Märklin-Mitarbeiter in Göppingen nicht gerade motivieren wird, ist die Begründung des Geschäftsführers fragwürdig und mit Sicherheit vorgeschoben. Immerhin wurde die Zulage, die jetzt als Kündigungsgrund herhalten muss, auch unter Seitzingers Ägide ein ganzes Jahr lang anstandslos bezahlt. Zurecht. Schließlich ist ein Ausgleich für entgangene Schichtzulagen nicht verwerflich.
Als Indiz für die Bestechlichkeit des Betriebsratschefs taugt die Zulage schon deswegen nicht, weil der ganz offensichtlich nicht nach der Pfeife der Chefetage tanzt. Im Gegenteil: Er macht sich auch in schwierigen Zeiten für die Interessen der Mitarbeiter stark. Das mag die Arbeit des Geschäftsführers erschweren, ist aber kein Grund, zu derartigen Methoden zu greifen. Vor dem Arbeitsgericht dürfte diese Kündigung kaum durchgehen. JOA SCHMID